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Bilderausstellung zum Grauwackeabbau in der Filiale Lindlar der Kreissparkasse Köln

Fotografien dokumentieren Arbeitsalltag im früheren Steinbruch Franz Lob

Köln, den 21. November 2019
Die Grauwacke gehört zu Lindlar und wird im Gemeindegebiet seit über 300 Jahren abgebaut. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es allein im Ortsteil Remshagen elf Steinbrüche – darunter den Steinbruch Franz Lob, später durch dessen Sohn Hermann Lob noch einige Jahre bis in die 1960er-Jahre hinein weitergeführt. Aus dieser Zeit sind über 150 Fotografien erhalten, die eindrucksvoll den Arbeitsalltag im Grauwackesteinbruch dokumentieren.

In der Filiale Lindlar der Kreissparkasse Köln sind aus dieser Sammlung nun 15 Bilder im Rahmen einer Ausstellung zu sehen. Heutiger Besitzer der Fotografien ist Georg Lob, der die Bilder aus dem Nachlass seines Vaters zur Verfügung gestellt hat. Aufbereitet wurde die Ausstellung mit Unterstützung des LVR-Freilichtmuseums Lindlar. Die Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen unter anderem Arbeiter, Baufahrzeuge und Feldbahnschienen und vermitteln lebendig ein bedeutendes Stück Industriegeschichte auf dem heutigen Lindlarer Gemeindegebiet. Nach dem ersten Weltkrieg waren in oberbergischen Steinbrüchen mehr als 1.500 Menschen beschäftigt.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 15. November 2019 durch Gunter Derksen, Regionalvorstand Oberberg der Kreissparkasse Köln, Rafael Niedung, Filialdirektor der Kreissparkasse Köln in Lindlar, Frederick Grundmeier, Dokumentar des LVR-Freilichtmuseums Lindlar, und Georg Lob. Zu sehen sind die Fotografien in der Filiale Lindlar bis zum 31. Januar 2020 während der üblichen Öffnungszeiten.

Rafael Niedung, Georg Lob, Frederick Grundmeier und Gunter Derksen (v. l.) eröffneten in der Filiale Lindlar der Kreissparkasse Köln die Ausstellung mit Fotografien aus dem früheren Grauwackesteinbruch Franz Lob.

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