Zum barrierefreien Online-Banking
Akkreditiv und Inkasso
Schutz vor wirtschaftlichen und politischen Risiken
Ablauf nach Regeln der Internationalen Handelskammer
Individuelle Beratung

Sicherheit geht vor!

Individuelle Lösung für Ihre Situation

Vorteile
Mit uns sind Sie für Ex- und Importe rund um den Globus gut gerüstet. Sie haben nur wenig Erfahrung im internationalen Zahlungsverkehr und die Vorteile von Akkreditiven, Garantien und Inkassi liegen für Sie nicht klar auf der Hand? Wir sagen Ihnen, welche Lösung für Sie die geeignete ist - am besten im persönlichen Gespräch.
  • Schutz vor wirtschaftlichen und politischen Risiken
  • Ablauf nach klaren Regeln der Internationalen Handelskammer, Paris
Leistungsstarke Partnerschaft im weltweiten Akkreditivgeschäft:
Kreissparkasse Köln und The Bank of New York Mellon.
Profitieren Sie von unserer Partnerschaft mit The Bank of New York Mellon (BNY Mellon):
Gemeinsam mit diesem leistungsstarken Partner bieten wir Ihnen im weltweiten Akkreditivgeschäft den umfangreichen Service, den Sie von uns gewohnt sind. Durch die Kooperation ist es uns auf einfachem Wege möglich, Ihre Geschäftspartner im Ausland und deren Hausbanken vor Ort zu erreichen.
 
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Akkreditiv

Das Dokumentenakkreditiv ist eine der im Außenhandel üblichen Zahlungsbedingungen, die im Kaufvertrag zwischen Importeur und Exporteur vereinbart werden. Die Bank des Importeurs (Akkreditivbank) übernimmt für Rechnung des Importeurs gegenüber dem Exporteur ein abstraktes Zahlungsversprechen, welches bei Vorlage der vorgeschriebenen Dokumente und der Erfüllung der Akkreditivbedingungen einzulösen ist. Sowohl Importeur als auch Exporteur befriedigt diese Zahlungsvereinbarung im Hinblick darauf, dass die Rechnung Zug um Zug gegen Übergabe der die Ware vertretenden Dokumente unter bankmäßiger Absicherung bezahlt wird.

Ablauf Dokumentenakkreditiv
  1. Exporteur und Importeur schließen Liefervertrag
  2. Akkreditiveröffnungsauftrag des Importeurs an seine Bank
  3. Übersendung des Akkreditveröffnungsschreibens an die avisierende Bank
  4. Avisierungsschreiben an den Exporteur
  5. Einreichung der Dokumente bei der avisierenden Bank (Zahlstelle) nach erfolgter Lieferung
  6. Nach Prüfung der Dokumente und Feststellung der Übereinstimmung mit den
    Akkreditivbedingungen Auszahlung an den Exporteur und gleichzeitige Übersendung der Dokumente seitens der avisierenden Bank an die Akkreditivbank unter Belastung des Dokumentengegenwerts sowie ihrer Gebühren und Spesen
  7. Übersendung der Dokumente seitens der Akkreditivbank an den Importeur unter Belastung seines Kontos mit dem Dokumentengegenwert sowie den Gebühren und Spesen der beteiligten Banken
Garantien

Unter einer Bankgarantie versteht man den einseitigen Vertrag zwischen einer Bank / Sparkasse als Garantin und einem Begünstigten als Garantienehmer, in dem die Bank / Sparkasse dem Begünstigten verspricht, ihm eine Zahlung in bestimmter Höhe zu leisten, falls ein Dritter eine Leistung nicht erbringt oder sich ein sonstiges Ereignis (nicht) verwirklicht.

Hier finden Sie die Möglichkeit zum Download der gängigen Garantieformen!
Man unterscheidet zwischen: direkter und indirekter Garantie

Direkte Garantie
Direkte Garantie
Bei der direkten Garantie beauftragt der Kunde die Bank eine Garantie unmittelbar zugunsten des Begünstigten abzugeben.
Indirekte Garantie
Indirekte Garantie
Bei einer indirekten Garantie wird eine zweite Bank / Sparkasse eingeschaltet. Diese meist ausländische Bank wird von der auftraggebenden Bank / Sparkasse aufgefordert, unter deren Rückhaftung und Gegengarantie ihrerseits eine Garantie abzugeben. In diesem Fall sichert die auftraggebende Bank / Sparkasse die ausländische Bank vor dem Risiko eines Verlustes, der ihr aus der Inanspruchnahme der von ihr abgegebenen Garantie durch den Begünstigten entsteht. Die auftraggebende Bank / Sparkasse muss sich verpflichten, "auf erste Anforderung" der ausländischen Bank die Beträge zu zahlen, für die sie aus der von ihr abgegebenen Garantie vom Begünstigten in Anspruch genommen wird.
Begriff: "auf erste Anforderung"
Sinn der Zahlung auf erstes Anfordern ist es, den Begünstigten sofort, d.h. ohne Zögern und ohne Mahnung, liquide Mittel unter grundsätzlichem Verzicht auf Aufrechnung zukommen zu lassen und Einwendungen gegen die Verpflichtung aus dem Hauptschuldverhältnis erst in einem Rückforderungsprozess geltend zu machen.
Grundsatz: "Erst zahlen, dann prozessieren".
Inkasso
Sind Sie Exporteur? Dann ziehen wir den Gegenwert der Exportdokumente oder Wechsel ein. Importieren Sie? Dann händigen wir Ihnen gegen Bezahlung oder Akzeptierung eines Wechsels die Dokumente aus, die Sie zum Empfang der Ware benötigen.
Checkliste Dokumente
  • Sind alle im Kaufvertrag vereinbarten bzw. vom Käufer verlangten Dokumente vorhanden?
  • Sind die Dokumente vollständig und richtig ausgefüllt?
  • Sind die Vorschriften des Importlandes bei der Ausstellung der Dokumente berücksichtigt worden?
  • Sind die Papiere ordnungsgemäß unterzeichnet?
  • Sind die Indossamente - sofern nötig - auf der Rückseite des Konnossements, des Wechsels und des Versicherungspapiers angebracht?
  • Lauten Abgangs- und Ankunftshafen sowie der Schiffsname in allen Dokumenten gleich?
  • Stimmen die angegebenen Verpackungsmarkierungen überein?
Checkliste Inkassoauftrag an die Sparkasse
  • Ist die vollständige und genaue Adresse des Bezogenen angegeben?
  • Kann eine genaue Bankadresse (möglichst Hausbank des Käufers) für das Inkasso angegeben bzw. vorgeschrieben werden?
  • Sollen alle Spesen (der Einreicher- und der Inkassobank) vom Bezogenen getragen werden und soll die Aushändigung der Dokumente von der Bezahlung dieser Spesen abhängig sein? - Wenn ja, ist ein entsprechender Hinweis im Inkassoauftrag notwendig!
  • Soll die Inkassostelle angewiesen werden, bei Nichtzahlung bzw. Nichtakzeptierung Protest zu erheben?
  • Soll Protest erhoben werden, falls die akzeptierte Tratte unbezahlt bleibt?
  • Soll die vorlegende Bank dem Bezogenen gestatten, die Ware zu besichtigen oder Proben davon zu nehmen?
  • Kann ein Vertreter im Bestimmungsland angegeben werden, welcher sich im Falle einer Nichtzahlung um die Ware kümmert (Notadresse)? - Wenn ja, muss die vorlegende Bank über Angaben verfügen, wo und welche Instruktionen sie von diesem Vertreter entgegennehmen darf.
  • Ist das Konto für die Gutschrift des Inkassoerlöses genau angegeben?
  • Ist der Inkassoauftrag unterschrieben?
Lieferbedingungen
Die Incoterms (International Commercial Terms) werden seit 1936 von der Internationalen Handelskammer ICC in Paris als Internationale Regeln für die Auslegung der handelsüblichen Vertragsformeln herausgegeben. Zur Zeit gelten die Incoterms 2010. Sie regeln einheitlich die Vertrags- und Lieferbedingungen für den Außenhandel und werden von den jeweiligen nationalen Gerichten anerkannt. Allerdings haben Sie keinen Gesetzesstatus. Sie müssen sie also in ihren Vertrag aufnehmen, um ihre Gültigkeit zu sichern.
Was regeln die Incoterms?
Zur Zeit der großen Gewürzfahrten war noch klar: Der Importeur trägt allein Risiko und Kosten, wenn sein Schiff nicht zurückkommt und die Ladung Pfeffer unterwegs das Mahl der Fische würzt. Das war oft nicht weiter schlimm: Wo der Pfeffer wuchs, bekam man ihn annähernd umsonst und wenn zwei von sechs ausgeschickten Schiffen den Heimathafen wieder erreichten, genügte dies, um zu Hause mit dem begehrten Gewürz noch einen satten Gewinn zu erzielen. Wer es sich leisten konnte, versicherte seine Schiffe zusätzlich, falls er jemanden fand, der bereit war, ein so hohes Risiko zu abzudecken.

Dagegen ist heutzutage Kostenminimierung angesagt. Denn der Pfeffer ist mittlerweile eine Massenware und eine verlorene (Schiffs-)Ladung kommt auch nicht mehr so häufig vor, deswegen ist sie aber nicht weniger ärgerlich. Die Absicherung von Waren auf dem Transportweg ist daher das A und O des Außenhandels und ist durchweg möglich. Hauptfrage für jeden Ex- oder Importeur dabei: Wer zahlt den Transport? Und wer trägt wann welches Risiko? Diese Fragen können mit Hilfe der Incoterms geklärt werden.
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Ansprechpartner
Kreissparkasse Köln
Bereich Internationales Geschäft, Dokumentengeschäft

Neumarkt 18-24
50667 Köln

Tel: 0221 227-2073
Fax: 0221 227-3709