Zum barrierefreien Online-Banking
Betrugsfälle
Rat und Hilfe bei Kartenmissbrauch
Praktische Tipps für den Online-Kauf
Sicherheitshinweise der Polizei

Diebstahl und Einbruch

Schützen Sie Ihr Hab und Gut

Bestohlen.Verloren. Karte weg. Was nun?

Es ist immer ärgerlich, wenn Sie Ihre Ihre Girocard (Debitkarte) und/oder Kreditkarten verloren haben. Umso wichtiger ist es, dass Sie richtig und vor allem schnell reagieren.

Verloren

Portemonnaie verloren?

Sie haben Ihr Portemonnaie verloren? Sehr ärgerlich – und auch sehr unangenehm. Unsere Hinweise und Tipps sollen Sie vor bösen Überraschungen in Folge des Verlusts bewahren.

Dumm gelaufen

Karteninhaber gibt sich eine Verfolgungsjagd mit dem Dieb. Hätte er besser mal angerufen…

Ausgetrickst

Ein Junge trickst einen Mann am Geldautomaten aus.

Aufgeklärt

Muss ein Verlust oder Diebstahl einer Girocard (ehemals ec-Karten) und/oder Kreditkarten bei der Polizei gemeldet werden?

Ja. Grundlage für eine Schadensregulierung ist die Anzeige bei der Polizei. Im übrigen empfehlen wir bei jeder Missbrauchsvermutung, den Fall zur Anzeige zu bringen. Neben der Verlustanzeige bei der Polizei muss die girocard und/oder die Kreditkarte auf jeden Fall beim eigenen Kreditinstitut (oder über die zentrale Sperrannahme) gesperrt werden.

Wie lautet die Rufnummern der zentralen Sperrannahme?

Im Inland erreichen Sie den Sperrdienst unter der Telefon-Nummer: 116 116 (kostenlos).
Aus dem Ausland über die Telefon-Nummer: 0049 116 116 (kostenpflichtig).
Bis zur Sperrung der Karte haften Sie nur bis maximal 50,00 EUR. Nach Verlustanzeige sind Sie von der Haftung befreit.

Servicezeiten der Kreissparkasse Köln

Unser Service-Center ist erreichbar von Montag - Freitag von 08:30 Uhr bis 19:00 Uhr und Samstag von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Telefon-Numer: 0221 227-7000  

Bitte den Verlust Ihrer Girocard nicht nur bei uns sperren lassen, sondern auch bei der Polizei als gestohlen melden!

Die Polizei meldet dann die Daten Ihrer abhanden gekommenen Debitkarte (Bankleitzahl, Kontonummer und Kartenfolgenummer) KUNO, dem Kooperationspartner des Einzelhandels. Von dort werden diese Daten an die dem KUNO-Sperrsystem angeschlossenen Einzelhandelsgeschäfte weitergeleitet. Nur so ist Ihre Karte auch für das Lastschriftverfahren (Bezahlen mittels Karte plus Unterschrift) gesperrt!
KUNO (Kriminalitätsbekämpfung im unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen) ist ein freiwilliges System der Polizeibehörden und der Wirtschaft. Ziel ist, Betrugsfälle im kartengestützten Zahlungsverkehr zu reduzieren.

Was tun wenn Ihre Karte defekt ist?

Das Kartenlesegerät im Supermarkt meldet: Karte nicht identifizierbar. Unangenehm und ärgerlich! Der Grund ist meist ein beschädigter Magnetstreifen. Informieren Sie uns zeitnah und tauschen Sie Ihre Karte um. Wir beraten Sie gern.

 

Vorsicht, falscher „Enkel“!

Enkeltrick

Betrug durch Enkeltrick

Als Enkeltrick wird ein betrügerisches Vorgehen verstanden, bei dem sich Trickbetrüger meist gegenüber älteren und hilflosen Personen als deren nahe Verwandte ausgeben, um unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an deren Bargeld oder sonstige Wertgegenstände zu gelangen.

Aufgeklärt

Auf der Suche nach möglichen Opfern benutzen die Betrüger beispielsweise Telefonbücher und suchen nach Hinweisen auf Senioren. Anschließend geben sich die Anrufer vorzugsweise als Enkel oder auch als andere nahe Verwandte aus und bitten das potenzielle Opfer um Geld.

Unter Druck willigen diese ein und treffen sich dann mit einem Komplizen, der vom vermeintlichen „Enkel“ geschickt wurde, um das Geld abzuholen. Mitunter werden die Senioren auch dazu gedrängt, Geld auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Dazu werden als Gründe für die Geldnot oft schwierige Umstände wie Unfall, überfällige Rechnungen oder Kauf eines Autos genannt.

Häufig werden die Gespräche oder Telefonate mit einer profanen Frage „Rate mal, wer gerade anruft?“ eröffnet, um auf diese Weise an Namen in der Verwandtschaft des späteren Opfers zu gelangen. Mehrmalige Anrufe in kurzen Abständen nehmen dem Opfer die Möglichkeit, sich über das Geschehene Gedanken zu machen oder sich mit den eigenen Verwandten zu beraten.

Bleiben Sie skeptisch - spätestens beim Geld abheben!

  • Sind Sie bei Ihrer Sparkasse oder Bank, weil ein Verwandter Sie telefonisch darum bat?
  • Schilderte der Anrufer eine Geldnotsituation?
  • Benötigt der Anrufer sofort Ihre Hilfe oder Ihr Geld?
  • Kann der Anrufer nicht selbst zu Ihnen nach Hause kommen?

Wenn Sie auch nur eine der Fragen mit "JA" beantwortet haben sollten Sie nochmals mit einer Person Ihres Vertrauens sprechen. Gerne mit einem Mitarbeiter der Kreissparkasse Köln, einen Verwandten oder der Polizei, um nicht Opfer eines Trickbetrügers zu werden.

 

„Nepper, Schlepper und Bauerfänger“

Haustürbetrug

Tricks an der Haustüre

In unserem Geschäftsgebiet geben sich Betrüger betont seriös (im Banker-Outfit mit roter Beratermappe) als Mitarbeiter der Kreissparkasse Köln aus.

Sie versuchen, an der Haustüre und per Telefon mit ihren Opfern in unserem Namen über die Möglichkeiten der Altersvorsorge zu sprechen oder stellen sich - angeblich - als neuen Berater vor. Sie nennen - auch auf Nachfrage hin - nicht ihren Namen. Ziel der Täter ist es, in die Wohnung der Opfer zu gelangen.

 

Unerlaubte Werbeanrufe

Unerlaubte Werbeanrufe

Unerwünschte Telefonwerbung ist verboten

Werbeanrufe bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Angerufenen. Das schreckt aber viele ‑ zumeist unseriöse Unternehmen ‑ nicht ab. Die Zahl der Beschwerden über unerlaubte Werbeanrufe reißt nicht ab. In solchen Fällen rät die Polizei sich Datum, Uhrzeit und Grund des Anrufs sowie Namen, Unternehmen und Rufnummer des Anrufers zu notieren und sich damit an die örtliche Verbraucherzentrale zu wenden.

Aufgeklärt

Missbrauch der Rufnummer seriöser Unternehmen

Einige der Anrufer gehen besonders dreist vor: Um das Vertrauen von Bürgerinnen und Bürgern zu gewinnen, missbrauchen sie die Rufnummer seriöser Personen oder Organisationen. Mit Hilfe einer speziellen Telefonanlage täuschen sie eine andere Rufnummer vor, die auf dem Display des Angerufenen erscheint.

Die Masche

Ziel des Anrufs ist, einen Vertragsabschluss zu erreichen, den Angerufenen beispielsweise dazu zu überreden, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, eine Zeitschrift zu abonnieren oder den Telefonanbieter zu wechseln. Dabei fragen die Anrufer auch persönliche Daten ab, unter anderem die Kontodaten.

So behaupten die Anrufer beispielsweise, dass sie herausgefunden hätten, dass die Adresse des Angerufenen an mehrere Gewinnspielfirmen verkauft worden sei. Es sei jedoch gelungen, diese bei allen Spielen, außer bei einem zu löschen. Damit die Anrufer auch diese Adresse löschen und den Vertrag kündigen könnten, müsse der Angerufene ein Zeitungsabonnement abschließen. Hierfür benötige man seine persönlichen Daten und Kontodaten.

Achtung: Am Telefon abgeschlossene Verträge sind gültig

Auch wenn der Angerufene lediglich der Zusendung von Informationsmaterial zugestimmt hat, kann es sein, dass er anschließend eine Auftragsbestätigung erhält. Hier gilt: Sofort handeln! Denn am Telefon geschlossene Verträge sind gültig! Allerdings können fast alle am Telefon abgeschlossenen Verbraucherverträge innerhalb einer Frist von 14 Tagen widerrufen werden, schriftlich oder durch Rücksendung der gelieferten Sache, eine Begründung ist nicht nötig. Es genügt der rechtzeitige Versand des Schreibens per Brief, Fax oder E-Mail, der aber nachgewiesen werden muss.
Quelle: www.polizei-beratung.de

Die Hotline der Bundesnetzagentur ist unter 0291-9955-206 montags bis mittwochs von 9:00 bis 17:00 Uhr, donnerstags von 9:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 16:00 Uhr erreichbar. Die Telefaxnummer lautet 06321-934-111. Per E-Mail können Belästigte die speziell dafür eingerichtete Adresse: rufnummernmissbrauch@bnetza.de anschreiben.

 

Vorauszahlungsbetrug - Geldwäsche

Geldwäsche

"Beste Verdienstmöglichkeit mit wenig Arbeit"

Jeder freut sich, wenn er gute Angebote per Post oder E-Mail bekommt. Stutzig werden sollten Sie allerdings dann, wenn man Ihnen außergewöhnlich hohe Renditen verspricht und Sie zunächst in Vorkasse treten sollen.
Das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter warnen nachdrücklich vor dubiosen Stellenangeboten und Nebenverdienstmöglichkeiten, in denen unbekannte Unternehmen nach so genannten Finanzagenten suchen. 

Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger auf die Betrugsmasche hereinfallen, ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Die Finanzagenten werden dabei nicht nur um ihr eigenes Geld gebracht, ihnen droht auch eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf Geldwäsche.

Aufgeklärt

Vorauszahlungsbetrug oder Vorschussbetrug werden die Betrugsmaschen genannt, bei denen das Opfer angeblich hohe Geldbeträge oder hochwertige Güter erhalten soll, dafür jedoch mit vergleichsweise geringen Geldbeträgen in Vorleistung treten soll, um z.B. Rechtsanwälte oder Überweisungsformalitäten zu bezahlen.

 

Finanzagent, Finanzkurier oder Financial Manager

Finanzagent

Finanzagenten und Warenagenten für Geldwäsche gesucht!

Angeboten wird Kontoinhabern oder Zeichnungsberechtigten eine stundenweise Tätigkeit als Finanzagent. Wer das Girokonto für einen oder mehrere Geldeingänge zugunsten des Anbieters bereitstelle, dürfe 5 oder 10 Prozent des eintreffenden Geldes als Provision für sich behalten. Man muss anschließend den Rest des Geldes über Bargeldversandfirmen, wie die reell arbeitende "Western Union", an den ausländischen Empfänger weiterleiten.

Wenn der Kontoinhaber nach Geldeingang abredegemäß das Geld bar abgehoben und bei einem Bargeldversandunternehmen, zum Beispiel die 9/10 des Geldeingangs (Geldsumme minus Provision), eingezahlt hat, folgt Stunden oder Tage später die böse Überraschung für den an einen rasch verdienten Lohn glaubenden Geldvermittler.

Aufgeklärt

Vorsicht! Unseriöse Jobangebote

Hier versuchen die Täter die Empfänger mit angeblich seriösen Jobangeboten zu ködern. Der versprochene Verdienst ist hierbei sehr hoch, alles sei angeblich legal. Der zukünftige Mitarbeiter müsste nur sein Bankkonto zur Verfügung stellen. Von dem überwiesenen Geld dürfte er seine Provision behalten. Den restlichen Betrag müsste der Jobnehmer dann gemäß Anweisungen der Täter weiterüberweisen (z.B. per Western Union, Paysafe/Ukash-Karte, Übergabe an Geldboten).
Das Geld stammt aber nicht von der angeblichen Firma, sondern kommt direkt von Phisihing-Opfern, deren Bankkonten im Onlinebanking missbraucht wurden. Dass sich hier die geworbenen Mitarbeiter der leichtfertigen Geldwäsche strafbar machen, ist möglicherweise vielen nicht bewusst. Bisher sind mehrere Arten dieser Jobangebote bekannt:

  • Für die neue Firma soll der neue Mitarbeiter sein Bankkonto zur Verfügung stellen.
  • Für die neue Firma soll der neue Mitarbeiter seine Postadresse zur Verfügung stellen. Hier werden dann statt Geldüberweisungen Paketlieferungen zugestellt, die dann weitergeschickt werden sollen. Hier wurden die Lieferungen mit missbräuchlich eingesetzten Kreditkartendaten oder gehackten Shoppingaccounts bezahlt.
  • Der neue Mitarbeiter soll für die Firma Bücher und Zeitschriften scannen. Dafür müsste er jedoch einen Spezialscanner bei einer bestimmten Firma kaufen. Das Geld dafür wird ihm überwiesen und die Weiterleitung (Bezahlung des Scanners) erfolgt durch den neuen Mitarbeiter. Eine Firma, die den Scanner zustellt, gibt es jedoch nicht. Hier gelangt das Geld auch an weitere Mittelsmänner der Täter oder an die Täter.
  • Singles werden über Partnersuche-Börsen im Internet geködert. Über längere Zeit wird die große Liebe vorgetäuscht. Soll es dann zu einem Treffen kommen, wird plötzlich Geldnot oder ein anderer familiärer Notfall vorgegeben. Ist der oder die Verliebte nicht bereit, eigenes Geld zu überweisen, so soll er von einem anderen Verwandten der Täter das Geld zum Weiterleiten bekommen. Dieses wird auch als Romance/Love-Scamming bezeichnet.

Solche Jobangebote sind nicht nur per Mail erhältlich. Teilweise werden diese auch an "Schwarzen Brettern" oder Verkehrszeichen (z.B. Fußgängerampeln) aufgehängt.

Die Kriminalpolizei warnt ausdrücklich davor, solche Jobangebote anzunehmen! Sie machen sich mindestens der leichtfertigen Geldwäsche strafbar! Hinzu kommen ggf. zivilrechtliche Forderungen Dritter!

 

Adressbuchschwindel

Adressbuchfalle

Formularfallen - Adressbucheinträge

Unter dem Stichwort "Adressbuchschwindel" sind Eintragungen von Namen und Adressen in Adressbücher, (Firmen)-Register und Verzeichnisse zu weit überhöhten Preisen zu verstehen.

Betroffen sind vor allem Gewerbetreibende, bei denen eine angebliche Rechnung bzw. eine Aktualisierungsaufforderung eingeht. Die Schreiben sind vom Seitendesign und der Farbgebung oft ähnlich aufgemacht wie Schreiben seriöser Anbieter wie der Telekom oder der Gelben Seiten. Damit wird suggeriert, dass die Schreiben von diesen Unternehmen stammen.

Da es bis zum Zeitpunkt der Zahlung der Rechnung bzw. der Rücksendung des Aktualisierungsformulars keinen Vertrag gibt, kommt dieser erst damit zustande. Die zu zahlenden Beträge können oft mehrere Hundert Euro betragen und das für Eintragungen in vollkommen unbekannte und unnütze Register und Verzeichnisse. Die Polizei empfiehlt, solche Angebote zu ignorieren.
Quelle: http://www.anti-betrug.de/

 

Thema Sicherheit

Wenn Sie uns zum Thema Sicherheit eine Mitteilung senden möchten, nutzen Sie dafür das "Formular zum Thema Sicherheit".