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Regionale Wohnraumbedarfsanalyse für den Oberbergischen Kreis

 Regionale Wohnraumbedarfsanalyse für den Oberbergischen Kreis

Studie zum kostenlosen Download

Ergebnisse zur regionalen Wohnraumbedarfsanalyse für den Oberbergischen Kreis.

Köln, den 13. November 2017

Die Ergebnisse der durch die oberbergischen Sparkassen finanzierten „Regionalen Wohnraumbedarfsanalyse für den Oberbergischen Kreis" liegen nun vor. Die Studie wurde von dem unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitut empirica AG durchgeführt und im Rahmen eines Pressegesprächs am 13. November 2017 in den Räumlichkeiten der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt vorgestellt.

Als Gesprächspartner standen neben den politischen Vertretern Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischer Kreises, und Frank Helmenstein, Bürgermeister der Stadt Gummersbach, auch Petra Heising von der empirica AG sowie Repräsentanten der vier oberbergischen Sparkassen, namentlich Frank Grebe, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt, Hartmut Schmidt, und Thomas Roß, Vorstand der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden, Michael Scholz, Pressesprecher der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen, und Dr. Klaus Tiedeken, Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Köln, zur Verfügung.

Frank Grebe, Vorsitzendender des Vorstandes der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt, begrüßte in seiner Funktion als Hausherr die Teilnehmer auf dem Podium und die Vertreter der Presse. Anschließend stellte er Petra Heising vom Forschungs- und Beratungsinstitut empirica AG vor: „Empirica hat in den letzten Monaten umfangreiche empirische Untersuchungen und Modellrechnungen zum Thema Wohn- und Wirtschaftsraum Oberberg durchgeführt und die Ergebnisse in einem umfassenden Bericht zusammengeführt. Die Studie trifft auf zahlreiche Bemühungen der Kommunen und ihrer Marktpartner, Wohnbau-Modelle für die Zukunft zu erschließen. Sie soll als Fundament für eine intensive Betrachtung dienen", so Grebe.

Zum Engagement der Sparkassen erklärte Dr. Klaus Tiedeken, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Köln: „Die Institute der Oberbergischen Sparkassenfamilie haben sich zur Finanzierung der Studie entschlossen, um die Entwicklung des Wohnstandortes voranzutreiben und zukunftsorientiert zu unterstützen."

Landrat Jochen Hagt würdigte das Engagement der Sparkassen, die durch die Bereitstellung eines Betrages von gut 40.000 € die Finanzierung der Studie überhaupt ermöglicht haben. Die Studie liefere einen wichtigen Beitrag für eine vorwärts gerichtete Entwicklung des Oberbergischen Kreises. Gegliedert in die Teilräume und -Märkte Nord, Mitte und Süd ist die Studie eine fundierte Standortbestimmung und zeigt in drei möglichen Szenarien zielführende Maßnahmen auf. „Die Studie wird in der nächsten Konferenz der Bürgermeister erläutert. Zudem müssen die sich aus der Studie ergebenden Maßnahmen dann auch im Kreisentwicklungsausschuss im Einzelnen gewertet und zusammen mit den kreisangehörigen Kommunen weiterentwickelt werden", sagte Hagt weiter.

Hartmut Schmidt, Vorsitzendender des Vorstandes der Sparkassen der Homburgischen Gemeinden, hob die detaillierte Analyse in den drei Teilmärkten hervor. Sie sei eine ideale Planungsgrundlage für das kommende Jahrzehnt.

Michael Scholz, Pressesprecher der Sparkasse Radevormwald Hückeswagen, ergänzte, dass erst hierdurch passgenaue Aktivitätenfelder für die 13 Kommunen im Oberbergischen Kreis aufgezeigt werden können.

Diplom-Volkswirtin Petra Heising, Vertreterin des Forschungs- und Beratungsinstituts empirica AG, stellte Systematik und Ergebnisse der Studie sowie die sich daraus ergebenden Chancen für den Oberbergischen Kreis und seine Kommunen dar. Der Neubaubedarf für den Zeitraum bis 2030 sei noch nicht gedeckt. Nachgefragt würden 4.900 bis 5.500 Neubau-Wohnungen, die Hälfte davon sehr kurzfristig in den nächsten Jahren bis 2020. Die zusätzlichen Wohnungen würden zu gleichen Teilen in Ein- und Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern benötigt, darunter auch altengerechte Wohnungen und Mietwohnungen für Jüngere. Der Bruttobaulandbedarf bis 2030 liege bei 130 bis150 Hektar. Das Wohnbauland würde schnell und in ausreichender Menge an den richtigen Standorten benötigt. Wichtig sei auch, den Generationswechsel in den freiwerdenden Beständen zu beobachten, um auf mögliche Hemmnisse schnell reagieren zu können. Sie empfahl abgestimmte und auch interkommunale Aktivitäten der Kommunen.

Dr. Tiedeken wies für alle Sparkassenvertreter in diesem Zusammenhang daraufhin, dass die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern sei. Das Bündnis Oberbergische Bahn solle vorangetrieben und möglichst zeitnah realisiert werden. Darüber hinaus sei ein schneller Breitbandausbau mit Glasfaseranschlüssen für den Oberbergischen Kreis von hoher Bedeutung.

Studie zum Downloaden:
Die vollständige „Regionale Wohnraumbedarfsanalyse für den Oberbergischen Kreis" zum Download finden Sie hier.

www.obk.de/aktuelles
www.ksk-koeln.de/wohnraumbedarfsanalyse-oberberg
www.sparkasse-gm.de/wohnraumbedarfsanalyse-oberberg
www.sk-rade.de/wohnraumbedarfsanalyse-oberberg
www.sparkasse-wiehl.de/wba2017

Ansprechpartner für die Presse:

Oberbergischer Kreis:
Iris Trespe, Telefon 02261/88-1213,
E-Mail iris.trespe@obk.de

Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt:
Udo Wiesener, Tel. 02261/31-290,
E-Mail udo.wiesener@sparkasse-gm.de

Sparkasse der Homburgischen Gemeinden:
Wolfgang Abegg, Tel. 02262/982-195,
E-Mail wolfgang.abegg@sparkasse-wiehl.de

Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen:
Michael Scholz, Tel. 02195/601-203,
E-Mail m.scholz@sk-rade.de

Kreissparkasse Köln:
Christoph Hellmann, Tel. 0221/227-2703,
E-Mail christoph.hellmann@ksk-koeln.de

Bildunterschrift v.l.n.r.
Frank Grebe, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt; Dr. Klaus Tiedeken, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Köln, und Petra Heising, empirica AG, bei der Vorstellung der Studie in Gummersbach
(Foto: Wolfgang Abegg)