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Pioniere der Zeit

Pionierleistungen in der Produktentwicklung - richtungsweisende Geschäftspolitik.
1923 - 1949
1923
Die Kreissparkasse der Landkreise Köln und Mülheim in Köln wird Mitglied der Kölner Effektenbörse. Überdies werden ihr als Mitglied der Kölner Reichsbank-Abrechnungsstelle die Rechte einer Devisenbank verliehen.
1927
Heimsparbüchse 1927
Die Kreissparkasse Köln gibt erstmals Heimsparbüchsen aus.

Im Bild: Werbung für Heimsparbüchsen auf der Rückseite eines Sparbuches der 1930er Jahre.
1928
Sparbuch 1928
Für alle Neugeborenen in den Landkreisen Köln und Mülheim wird als Geburtstagsgeschenk ein Sparbuch über 5 Mark angelegt.

Im Bild: Hinweis auf das Geschenk-Sparbuch im Geschäftsbericht 1933.
1948
Durch die Währungsreform am 20. Juni 1948 schrumpft die Bilanzsumme von 838 Mio. Reichsmark auf 54 Mio. DM. Von ca. 427000 Sparkonten gehen ca. 310000 durch Anrechnung der Kopfquote unter.
1950 - 1959
1950
Außenhandelsbank 1951
Der Ausbruch des Koreakrieges im Juni 1950 führt zu einer ca. dreimonatigen Stagnation in der Entwicklung der Spareinlagen. Die Kreissparkasse Köln nimmt im Oktober 1950 ihre Tätigkeit als Außenhandelsbank auf.

Im Bild: Aus einem Werbeprospekt der Kreissparkasse Köln von 1951.
1952
Die Teilzahlungsfinanzierung langlebiger Gebrauchsgüter wie Mobiliar, Kühlschränke, Rundfunk- und Fernsehgeräte etc. wird unter dem Namen "Kaufkredit" als selbstständiger Geschäftszweig etabliert. Die Kreissparkasse Köln beteiligt sich maßgeblich an der Durchführung des Wohnungsaufbauprogramms für Bergarbeiter im Rheinischen Braunkohlenrevier.
1953
Ein Rahmenvertrag der Kreissparkasse Köln mit einem Teilzahlungsfinanzierungsinstitut ermöglichst interessierten Kunden erstmals, Darlehen für kurzlebige Verbrauchsgüter wie Textilien, Schuhe etc. aufzunehmen.
1954
Als neue Sparformen werden das Junghandwerkersparen und das Heiratssparen eingeführt. 
1956
Informationsreise von Direktor Willy Krämer in die USA zum Studium des amerikanischen Konsumentenkredit-Geschäfts. Die Reise ist Ausdruck der Pionierarbeit, die von der Kreissparkasse Köln seit Beginn der 1950er Jahre im Bemühen um eine zinsgünstige Kreditversorgung der privaten Haushalte geleistet wird.
1958
Sparwerbung 1959
Die Bewilligungsbefugnis für Kleinkredite wird auf Zweigstellenleiter ausgedehnt.

Im Bild: Sparwerbung der 1950er Jahre.
1959
Werbeleiter Werner Deckers mit Hauptgewinnern
1959 Der zunächst auf 2000,- DM begrenzte „Kleinkredit“ mit Laufleitzins wird eingeführt.

Im Bild: der Werbeleiter der Kreissparkasse Köln, Werner Deckers, mit den Hauptgewinnern einer Auslosung zu Beginn der 1960er Jahre.
1960 - 1979
1960
Einzelfinanzierung 1961
1960 Für die Einzelfinanzierung größerer Anschaffungen (z.B. Kraftfahrzeuge) führt die Kreissparkasse Köln gegen Ende des Jahres die kredittechnisch vereinfachte Form des Anschaffungsdarlehens ein.

Die Kreissparkasse Köln führt eine Zinsgarantie in Höhe von 6% („Kölner Zinsgarantie“) für Hypothekendarlehen ein. Dieser Zinssatz, der an der Untergrenze der marktüblichen Konditionen liegt, kann bis 1965 beibehalten werden.

Im Bild: Werbeprospekt der frühen 1960er Jahre.
1961
Die Kreissparkasse Köln überschreitet erstmals die Bilanzsumme von 1 Mrd. DM.
1963
Die Kreissparkasse Köln engagiert sich verstärkt auf dem Gebiet des Schuldnerschutzes gegen Konditionenmissbrauch und unseriöse Kreditvermittler.
1968
1968 Die Kreissparkasse Köln führt als eine der ersten Sparkassen Deutschlands den maßgeblich von ihr selbst entwickelten Dispositionskredit ein. Sie leistet damit einmal mehr Pionierarbeit in der Entwicklung vom zweckgebundenen Teilzahlungskredit zum frei verfügbaren Barkredit.

In der Entwicklung des Sparkapitals gewinnen die aus dem Absatz von Sparkassenbriefen und Sparkassenobligationen resultierenden langfristigen Sparleistungen zunehmend an Gewicht.

Zur Förderung der Eigentumsbildung der mittelständischen Wirtschaft wird unter Beteiligung der Kreissparkasse die Rheinische Gewerbebau Köln GmbH gegründet.
1969
Beratungsgespräch in der Geschäftsstelle
Mit der zinsgünstigen Allzweckhypothek bietet die Kreissparkasse Köln privaten Haushalten das langfristige Darlehen für jeden Verwendungszweck an. Dabei können bestehende Grundpfandrechte, die durch Tilgung freigeworden sind, als Sicherheit wieder verwendet werden.

Im Bild: Beratungsgespräch in der Filiale Königsdorf Mitte der 1960er Jahre.
1971
Anschaffungsdarlehen 1971
Die Kreissparkasse Köln bietet ihren Kunden in Fortentwicklung des Anschaffungsdarlehens das "SB-Darlehen" bzw. "Abrufdarlehen" an. Gemeinsam mit der Westdeutschen Landesbank gründet die Kreissparkasse Köln den ersten gemeinschaftlichen Immobilienfonds der Deutschen Sparkassenorganisation.

Im Bild: Werbung für Kredite zu Beginn der 1970er Jahre.
1972
Monatssparmarken 1972
Beginn der Auflage geschlossener Immobilienfonds gemeinsam mit der Westdeutschen Landesbank.

Im Bild: Monatssparmarken 1972.
1980 - 1999
1985
MUK 1985
Gründung der Mittelständischen Unternehmens- beteiligungsgesellschaft mbH (MUK) sowie der Informationstechnik-Zentrum Köln mbH (ITZ) unter Beteiligung der Kreissparkasse Köln.

Im Bild: Hinweise auf die Service-Leistungen der Kreissparkasse Köln in einem Prospekt um 1980.
1988
Inhaberschuldverschreibung 1988
Die Kreissparkasse Köln führt ihre Inhaberschuldverschreibungen erfolgreich an der Börse zu Düsseldorf ein. Einführung eines Sonderkreditprogramms für die Finanzierung von Kraftfahrzeugen. Als erste Sparkassen legen die Kreissparkasse Köln und die Stadtsparkasse Köln gemeinsam einen offenen Rentenfonds und einen offenen Aktienfonds auf. In den folgenden Jahren wird die "Köln-Fonds-Familie" gezielt ausgebaut.

Im Bild: der Beginn der "Köln-Fonds-Familie".
1989
Einrichtung eines Europa-Referats zur Unterstützung mittelständischer Kunden bei der Vorbereitung auf den Europäischen Binnenmarkt.
1991
Die Kreissparkasse Köln gründet die VIHG Versicherungsmakler für Industrie, Handel und Gewerbe GmbH.
1994
Die Kreissparkasse Köln beteiligt sich als Gründungsmitglied des Rheinisch-Bergischen Technologiezentrums in Bensberg am ersten Technologiezentrum in ihrem Geschäftsgebiet.
1995
1995 Beteiligungsaktivitäten der Kreissparkasse Köln werden unter dem Dach der KSK-Kapitalbeteiligung Holding GmbH gebündelt.

Zur Stärkung des Privatkundengeschäfts wird die KSK-Finanzvermittlung GmbH gegründet.

Gründung der KSK-Immobilien GmbH.
1996
Die Kreissparkasse Köln gründet die KSK-Wagniskapital GmbH.
1997
Florex 1997

Die Kreissparkasse Köln bietet mit der FloREX-IHS eine Wertpapierinnovation zur Zeichnung an.

Im Bild: Die Kreissparkasse Köln informiert 1997 im "Eurobus" umfassend über die künftige Währung.

Auf der Grundlage ihres Selbstverständnisses als Problemlöser für Städte und Gemeinden startet die Kreissparkasse Köln eine Reihe kommunaler Praxisprojekte. Den Auftakt bildet das Projekt „Euro in den Kommunen“.

1998
Die junge Sparkasse 1998
Eröffnung von "100pro - die junge Sparkasse" in dem auf junge Besucher und Nutzer ausgerichteten Kommunikations- und Veranstaltungszentrum Future Point.

Im Bild: das neue Kommunikations- und Veranstaltungszentrum Future Point.
1999
Übernahme einer Beteiligung an der Fondsgesellschaft CEA Capital Partners GmbH & Co. Beteiligungs-KG.

Die Kreissparkasse Köln präsentiert mit der Varix-IHS eine weitere Wertpapierinnovation.

Die Kreissparkasse Köln überträgt ihren Zahlungsverkehr auf die neu gegründete SSG Sparkassen-Service-Gesellschaft mbH. An der Gesellschaft ist die Kreissparkasse Köln mit 40% beteiligt.

Beginn des Praxisprojekts „Kommunales Immobilien-/ Liegenschaftsmanagement“.
Ab 2000
2001
Euroumstellung 2001
Umstellung auf den Euro: Die Kreissparkasse Köln gibt als erstes Kreditinstitut in Nordrhein-Westfalen Euro-Starterkits aus. Die neue 1-Euro-Münze.
2002
Beginn des Praxisprojekts „Neues kommunales Finanzmanagement“.
2003
Beginn des Praxisprojekts „Konsolidierung Kommunaler Haushalte“.
2004
Als bundesweit dritte Sparkasse erhält die Kreissparkasse Köln durch die Agentur Moody’s erstmals ein Instituts-Rating mit der guten Bewertung A1 / Prime-1 / B-.

Gemeinsam mit der Sparkasse KölnBonn gründet die Kreissparkasse Köln die „Kredit-Serviceagentur Rheinland in Siegburg GmbH“.
2005
Start des Praxisprojekts „Kommunale Investitionen – Aufgabenerfüllung durch innovative Finanzierungsformen“.

Einführung des „S-Finanzkonzepts“, mit dem die Kreissparkasse Köln die ganzheitliche Beratung im Privatkundengeschäft weiter ausbaut.
2008
Als eines der ersten Kreditinstitute in Deutschland bietet die Kreissparkasse Köln ein Sparkassen-Riesterdarlehen.

Start des Praxisprojekts „KommuneDirekt“.
2011
Die Kreissparkasse Köln bietet ihren Kunden in Kooperation mit der DEKA-Bank ein neues Konzept der Vermögensverwaltung, das Deka-Vermögenskonzept.
2013
Mobile Filiale
Unter der Devise "Nah dran. Mehr drin." wird die Vertriebsstruktur der Kreissparkasse Köln umfassend weiterentwickelt.

In Ortschaften, in denen Kleinstfilialen durch Zusammenlegungen wegfallen, bleibt die Grundversorgung mit
Basis-Finanzdienstleitungen durch Mobile Filialen gewährleistet.